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Warum brauchen gerade Lehrpersonen Individualfeedback?

IF ist grundsätzlich für Personen, deren berufliches Handeln von Kommunikationssituationen geprägt ist, äußerst interessant und wertvoll:

 

Individual-feedback

Man erfährt, wie das eigene Handeln von anderen erlebt wird und kann so die Selbstwahrnehmung um die Fremdwahrnehmung erweitern. Der sog. „Blinde Fleck“ wird beleuchtet, nämlich derjenige Bereich, der anderen bekannt, aber einem selbst unbekannt ist; dies veranschaulicht das sog. Johari-Fenster (vgl. Luft & Ingham, 1955).

Der Fremdwahrnehmung bzw. Außenperspektive kommt besondere Bedeutung zu beim intentionalen Handeln, bei dem in einer Kommunikationssituation eine bestimmte Wirkung auf das Gegenüber erzielt werden soll.

Ist die beabsichtigte Wirkung eingetreten? Habe ich meine Ziele erreicht? Sind unbeabsichtigte Nebeneffekte aufgetreten? Soll ich in vergleichbaren Situationen wieder so handeln oder soll ich eine erfolgversprechendere Handlungsoption wählen?

Aufschluss über derartige Fragen mithilfe von IF ist aus mehreren Gründen gerade für Lehrpersonen besonders wichtig und auch nahe liegend.

Die folgenden Argumente begründen die Wichtigkeit, ja Notwendigkeit des IF für Lehrpersonen zum Unterricht in Form von Schülerfeedback oder kollegialer Hospitation. Aber auch für Lehrkräfte in der Rolle als Führungskraft ist Individualfeedback von hoher Bedeutung, wenn es um ihre außerunterrichtlichen Tätigkeit geht.