mobile Navigation Icon

Führungskräftefeedback

Aus dem Schülerfeedback und der kollegialen Hospitation erhält eine Lehrkraft Rückmeldungen zu ihrem Unterricht. Das ist das Kerngeschäft von Schule. Deshalb bildeten die unterrichtsbezogenen Feedbackformen bisher den Schwerpunkt dieses QmbS-Bausteins.

 

Individual-feedback

An den QmbS-Schulen rückt inzwischen das Führungskräftefeedback (FKF),[1] das sich auf außerunterrichtliche Tätigkeiten der Schulleitung bezieht, zunehmend in den Fokus.[2] Es lassen sich zwei Arten von FKF unterscheiden:

Feedback, das eine Führungskraft von den von ihr
geführten Lehrkräften einholt.[3]

Feedback zwischen Mitgliedern eines Leitungsteams
auf gleicher Ebene.

Im Rahmen des QmbS-Konzepts wird von den Führungskräften erwartet, dass sie regelmäßig individuelle Rückmeldungen zu ihrem Handeln in der Führungsrolle einholen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten bzgl. Methode, Feedbackgegenstand und Feedbackgeber. Sinnvoll ist es, bei den Modalitäten des FKF zu variieren und sich mit den anderen Führungskräften der Schule abzustimmen, um einer Häufung von Feedback und damit einer Ermüdung der Lehrkräfte bzw. bestimmter Personengruppen vorzubeugen.


[1] Buhren & Kühme (2015) und Buhren & Rolff (2016) verwenden den Begriff „Führungsfeedback“.

[2] Eine Kurzdarstellung des Führungskräftefeedbacks findet sich bei Wondra, 2017.

[3] Die Begrifflichkeit „in vertikaler / in horizontaler Richtung“ stammt aus Brinkmann, 1998, S. 17, zit. nach Buhren & Kühme, 2015, S. 287.