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Schulentwicklung in Bayern » Schülerfeedback

Schülerfeedback: Unterricht durch die Augen der Lernenden sehen (Hattie)

Feedback begegnet uns in vielfältiger Weise: kaum eine Fortbildung oder ein Vortrag, nach dem wir nicht um eine Rückmeldung gebeten werden. Wir lesen Beiträge im Internet und werden gefragt, ob die Informationen für uns nützlich und hilfreich waren. Wir haben unseren Urlaub in einem Hotel verbracht und werden aufgefordert, die Räumlichkeiten, den Service oder das Preis-Leistungsverhältnis zu bewerten.

Feedback hat auch in der Schule Einzug gehalten: Lehrkräfte holen sich ein Feedback von ihren Schülerinnen und Schülern, um den Unterricht besser auf deren Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse abzustimmen.

Ansprechpartner

Anna Werner
ISB, Grundsatzabteilung

Redaktion

Dr. Franz Huber
Dr. Heidrun Wondra

In umfangreichen Studien konnte Hattie den großen Einfluss des Feedbacks auf die Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler belegen. Über ein Feedback vergewissern sich Lehrkräfte, ob ihr Unterricht erfolgreich war und ob sie den Lernprozess ihrer Schülerinnen und Schülern befördern konnten. Hattie empfiehlt den “Unterricht durch die Augen der Lernenden [zu] sehen. ... [Lehrkräfte müssen] immer wieder Gelegenheiten schaffen, herauszufinden, wie ihr Unterricht wirklich wirkt” (Hattie im Gespräch mit der ZEIT 02.05.13).

Hattie empfiehlt auch den Lehrkräften, ihren Schülerinnen und Schülern möglichst oft, differenziert und in individualisierter Form Rückmeldung zu geben. Dies seien wichtige Informationen, die die Schülerinnen und Schüler für ihre weiteren Lernschritte nutzen können. Im Mittelpunkt der hier folgenden Beiträge steht jedoch das Feedback, das Schülerinnen und Schüler den Lehrern geben – bezeichnet als „Schülerfeedback“.

Gerade im Lehrberuf, der durch hohe Gestaltungsfreiheit und große Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern gekennzeichnet ist, bietet das Feedback ein methodisches Rüstzeug für die Selbststeuerung der Lehrkräfte. Angesichts einer zunehmenden Heterogenität und Komplexität von Schule und Unterricht und der damit verbundenen pädagogischen und didaktischen Herausforderungen ist das Schülerfeedback ein wesentliches Element, um ein Leben lang erfolgreich als Lehrkraft wirken zu können.

Nicht zuletzt erfahren die Lehrkräfte durch das Schülerfeedback Zufriedenheit und Bestätigung.

Die Bedeutung des Schülerfeedbacks für das Unterrichten und das Lernen.

Die Phasen des Feedbackprozesses und nützliche Materialien zur Durchführung.

Das Thema im Seminar und fachliche Begleitung der angehenden Lehrkräfte.

Wir bedanken uns bei allen, die bei der Entstehung des Beitrags zum Schülerfeedback mitgewirkt haben,

einer Arbeitsgruppe aus Vertreter aller Schularten, des StMUK und des ISB, die Texte verfasst und für das Portal aufbereitet haben:

  • Barbara Adleff, Königsbrunn, Grundschulen
  • Heiko Maar, Uffenheim, Mittelschulen
  • Norbert Burger, Marktoberdorf, Förderschulen
  • Monika Hild, Kulmbach, Realschulen
  • Claudia Ströhla, Eckersdorf, Realschulen
  • Beate Sitek, Tutzing, Gymnasien
  • Angelika Weihe, Erding, Berufliche Schulen
  • Verena Kott, München, StMUK
  • Dr. Franz Huber, Grundsatzabteilung, ISB
  • Dr. Heidrun Wondra, Grundsatzabteilung, ISB

den Seminarlehrkäften, die ihre Erfahrungen eingebracht und Materialien aus der Arbeit im Seminar beigesteuert haben:

  • Dr. Frank Hörner, Seminarbezirk SW IV GS
  • Cordula Artmann-Grötzner, Regen Beatrice Arand, München
  • Rosanna Berres, Bürgstadt
  • Nadine Cordes, Bayreuth
  • Simone Dambaur, Nördlingen
  • Sonja Döbler, Treuchtlingen
  • Jamina Drexl, Lauf
  • Reinhold Dürrschmidt, Oberahrein
  • Helmut Egger, Fürstenfeldbruck
  • Gerhard Halmbacher, Deggendorf
  • Ursula Hammer, Bad Kissingen
  • Christoph Hartmann, Erlenbach a. M.
  • Dr. Dirk Hartwig, Marktheidenfeld
  • Franz Heller, Dürrwangen
  • Susanne Heyland, Bamberg
  • Isabell Kirchhoff, Uslar
  • Elke Klippel, Durach
  • Jürgen Koch, München
  • Dr. Evelyn Kuchler, Regensburg
  • Jochen Neumerkel, Bamberg
  • Janina Pfister, Donauwörth
  • Simone Pokorny, Würzburg
  • Teresa Reisinger, Neumarkt
  • Silvia Schönberger, Weiden i. d. Opf.
  • Luzia Schrezenmeir, Nürnberg
  • Thomas Seibold, München
  • Karola Späth-Noller, Nürnberg
  • Dr. Carola Steffek, Regensburg
  • Amelie Wagner, Fessenheim
  • Katrin Wolff, Rothenburg o .d. T.